Über uns

Woher wir kommen
Wirtschaftswissenschafter haben nahezu in jeder Branche gute Jobkarten. Von der Pharmazie bis zur Luftfahrt, vom Kulturbetrieb oder Sportverein bis zum Tourismus.
Für den BWL-Absolventen der WU Wien, Haider Shnawa, war dies alles keine Option. Er sah seine Zukunft zu Beginn des Jahrtausends in der IT-Branche. Im Jahr 2000 heuerte er bei Microsoft an, war zuletzt Produktmanager für Office in Österreich und für Zusammenarbeitstools zwischen Software und Netzwerk. Ein Job, der ihm nicht nur unglaublich Spaß machte und ihn viel lernen ließ. Ein Job vor allem, der Lust auf Mehr machte. 2008 war der Entschluss gefasst, Microsoft zu verlassen und den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. 2009 erfolgte der Start von ShareVision. Collaboration Tools standen dabei von Anfang an im Zentrum der Unternehmenstätigkeiten. Daraus etwas Eigenes weiterzuentwickeln wurde zur Grundlage des Unternehmenskonzeptes von ShareVision. Der Firmenstart erfolgte mitten in der weltweiten Finanzkrise. Beirren hat sich Haider Shnawa davon nicht lassen. Ganz im Gegenteil. Als Betriebswirt war er von Beginn an eher vorsichtig unterwegs, das heißt keine Schulden, keine Kredite. ShareVision sollte langsam organisch wachsen, kontinuierlich und sicher. 

Zehn Jahre später ist aus dem ehemaligen Ein-Personen-Unternehmen eine Gmbh mit mehr als 15 Mitarbeiter/innen geworden. Maßgeblich zur Expansion beigetragen hat auch Karl Lehner, Geschäftspartner und ehemaliger Kollege von Haider Shnawa bei Microsoft. Die Zusammenarbeitstools bestimmen heute noch den unternehmerischen Alltag von ShareVision. Auch Microsoft ist ShareVision treu geblieben.

Unsere Softwaretools werden allesamt auf Microsoft-Technologie gebaut. Es sind freilich die individuell auf Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Lösungen, die ShareVision am heiß umkämpften Markt für IT-Dienstleistungen haben reüssieren lassen. Die Bandbreite der Lösungen, die ShareVision anbietet, ist groß. Von kleineren Kunden, zum Beispiel im Steuerberatungs- oder pharmazeutischen Bereich, über Ministerien, Interessenvertretungen und Organisationen bis zu international tätigen Konzernen.

Wohin wir gehen
Abseits der klassischen Zusammenarbeitslösungen möchte ShareVision Wegbegleiter in der digitalen Transformation sein. Mit Aktivitäten, die über das bloße Schlagwort hinausgehen. So arbeiten wir als Team an Lösungen für künstliche Intelligenz und Spracherkennung. Für Energie- und Industrieunternehmen hat ShareVision Softwarelösungen für Drohnen entwickelt, die ein automatisiertes Detektieren von Schäden an Strommasten oder Rohrleitungen ermöglicht. „Die Drohne erkennt Dellen, Schäden oder sonstige Anomalien automatisch und schickt entsprechende Daten in Echtzeit an die Zentrale. Wo früher Techniker tagelang unterwegs waren, fliegt jetzt eine Drohne, die nicht nur exakt arbeitet, sondern auch in wesentlich kürzerer Zeit wesentlich mehr Prüfchecks durchführen kann.“ Riesige Datenmengen, die im Hintergrund vorhanden sind, lassen das System sehr schnell lernen.

Ein weiteres Zukunftsfeld sind kognitive Services, also das Erkennen von Sprache und Personen. Für ShareVision ein echter Zukunftsmarkt, bei dem Europa nicht den Anschluss verlieren und das Feld China überlassen sollte, das noch dazu die Technologien vor allem zu Zwecken der Überwachung der eigenen Bevölkerung missbraucht. Friedlich und sinnvoll genutzt werden kognitive Services in weiten Bereichen des Lebens für große Hilfestellungen sorgen.
Und wie wird es weitergehen? Wir möchten weiterwachsen, aber so solide und sicher wie in den letzten zehn Jahren. Und wir möchten die digitale Transformation auch im eigenen Bereich noch wesentlich stärker vorantreiben. Vom IT Dienstleister zu einem Unternehmen, das innovative Ideen umsetzt, Kunden und Partnern neue digitale Möglichkeiten aufzeigt und mit kreativen Lösungen begleitet.